E-Mail-Marketing - Ein klassischer und dennoch kostengünstiger Weg, digitales Marketing zu betreiben

01 Jul, 2021

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Das Konzept des E-Mail-Marketings gibt es schon so lange wie das digitale Marketing selbst, es ist ein zeitloser Klassiker und, was am wichtigsten ist, unschlagbar. Es geht darum, E-Mail-Kampagnen zu erstellen, um mit Kunden zu kommunizieren und in Kontakt zu bleiben, die dir die ausdrückliche Erlaubnis dazu gegeben haben. Du kannst diese Nachrichten nutzen, um sie über deine neuesten Produkte oder Dienstleistungen auf dem Laufenden zu halten. Du kannst sie aber auch nutzen um eine Werbekampagne zu starten, deine zufriedenen Kunden zu bitten, dir eine Online-Bewertung zu hinterlassen und vieles mehr. Gutes E-Mail-Marketing ist der Schlüssel zu einer verbesserten Kundenbindung und das Beste daran ist, dass es relativ einfach und vor allem kostengünstig ist! 

 

Was ist E-Mail-Marketing und warum ist es so wichtig?


E-Mails sind nach wie vor eines der meistgenutzten Marketinginstrumente. Sie können ohne großen Aufwand Umsatz generieren und die Kaufentscheidung deiner potenziellen Kunden maßgeblich beeinflussen. Es ist einfach und du kannst automatisiert mit Kunden in Kontakt treten und dieses Medium als Form der Akquisition nutzen. Deine Abonnenten werden dich nicht vergessen, wenn du sie von Zeit zu Zeit wissen lässt, dass du noch da bist. Emails sind ein großartiges Mittel, um mit deinen Kunden zu interagieren und kann dir dabei helfen, Leads zu generieren. Wenn du dir unsicher sein solltest und der Meinung bist, dass E-Mail-Marketing zu aufdringlich ist und du damit deine Kunden "vergraulen" könntest, mach dir keine Sorgen! Solange du Informationen sendest, die sie als relevant empfinden, sind deine E-Mails kein Spam. Wenn du daher regelmäßig relevante Updates und Informationen versendest, werden deine Kunden den Wert ihres Abonnements erkennen! Du solltest es aber auch nicht übertreiben und somit gilt, wie bei allen guten Dingen, die Regel: Sei vorsichtig, wenn es um die Menge geht!

 

Was ist vor dem Start zu beachten und wo fängt man am besten an?

 

Versetze dich zunächst in die Lage deiner Kunden und definiere alle Schritte, die sie durchlaufen müssen, um mit deinem Unternehmen in Kontakt zu treten. Auf diese Weise erhältst du einen Überblick über die Customer Journey. Dies ist wichtig, um mögliche oder sogar notwendige Interaktionspunkte zu identifizieren. Finde heraus, wo deine Kunden potenziell Hilfe benötigen und biete sie proaktiv an, anstatt darauf zu warten, dass deine Kunden dich kontaktieren. Es ist viel einfacher, mit einem Kunden zu interagieren, der im Vorfeld kontaktiert und dem bereits Hilfe angeboten wurde, als mit einem Kunden, der sich mit einem bereits bestehenden Problem an dich wendet! 

Das Wichtigste ist vor allem der erste Kontakt. Denn der erste Eindruck ist oft ausschlaggebend und entscheidet darüber, ob der Kunde zustimmt, weiterhin deine E-Mails zu erhalten oder sich lieber abmeldet. Überlege dir also genau, welche Botschaft du vermitteln willst. Hierbei hilft es vor allem, Tests durchzuführen. Erstelle beispielsweise verschiedene Versionen deiner E-Mail und führe A/B-Tests durch, um zu sehen, welche am besten funktioniert. Achte auch besonders auf das Design deiner Nachricht - alles sollte richtig dargestellt werden, egal ob deine Kunden einen Computer oder ein Smartphone zum Abrufen deiner E-Mails nutzen.

 

 

5 Arten von E-Mails, die du versenden solltest


  • Willkommensmails: Dies ist ein Schritt, der nicht vernachlässigt werden sollte, denn er bestimmt den ersten Eindruck, den deine Kunden von dir haben werden. Nutze die Begrüßungs-E-Mail, um zu erklären, wozu dein Produkt oder deine Dienstleistung gut ist und wie alles funktioniert. Denke außerdem daran, dich bei deinen Kunden für ihr Vertrauen zu bedanken.
  • Triggermails oder Transaktionsmails: Diese E-Mails sind besonders wichtig, weil sie personalisiert sind und den Kunden an ganz bestimmten Punkten in seiner Customer Journey erreichen. Zum Beispiel kannst du deinem Kunden nach einem erfolgreichen Kauf eine Bestätigung schicken und ihn über weitere Produkte informieren, die zu seinem vorherigen Kauf passen. Solche E-Mails sollten auf jeden Fall verschickt werden, aber auch nur in Maßen, damit man seine Kunden nicht vergrault.
  • Newsletter:  Das Anbieten eines Newsletters ermöglicht es dir, mit deinen Kunden in Kontakt zu bleiben, indem du ihnen hochwertige Inhalte anbietest. Der Hauptzweck des Newsletters sollte jedoch nicht sein, etwas zu verkaufen, sondern deinen Kunden neue Dinge beizubringen, die sie nutzen können, oder sie zu unterhalten. Darüber hinaus bietet ein Newsletter auch die Möglichkeit, deine neuesten Produkte zu bewerben, Sonderangebote mitzuteilen und das Kundenengagement zu fördern, wodurch du mehr Besucher auf deine Website locken kannst.
  • Re-Engagement-E-Mails: Auch wenn du dir viel Mühe bei der Gestaltung deines Newsletter gibst, ist es leider unvermeidlich, dass sich bis zu einem Drittel deiner Abonnenten irgendwann wieder abmelden. Aber nur weil diese Kunden sich abgemeldet haben, heißt das nicht, dass du sie für immer verloren hast. Du kannst versuchen, durch gut gemachte Re-Engagement-E-Mails wieder mit ihnen in Kontakt zu treten. Dies ist eine Methode, die besonders effektiv sein kann, wenn deine Nachrichten gut durchdacht und gut geschrieben sind. Es gibt verschiedene Ansätze für diese Art von E-Mail, zum Beispiel könntest du die Betreffzeile "Wir vermissen dich, wie wäre es mit einer zweiten Chance?" oder "Sag uns, warum du dich entschieden hast zu gehen" wählen. Frag sie mit Umfragen oder Fragebögen nach ihrer Meinung und zögere natürlich nicht, ihnen einen Rabattcode zu schicken, um sie zum Wiederkommen zu bewegen.
  • E-Mails nach einem Problem: Wenn du merkst, dass deine Kunden mit einem Problem konfrontiert wurden, kannst du ihnen eine Entschuldigungsnachricht senden oder sogar einen kleinen Rabatt anbieten, wenn es notwendig ist, um ihr Vertrauen zurückzugewinnen.



Was sollte ich bei der Erstellung von E-Mails beachten?

 

Da du nun weißt, welche Art von E-Mails du senden solltest, sind hier einige zusätzliche Punkte, die zu beachten sind:

Persönliche Note: Versuche, deine E-Mails zu personalisieren und sie so gut wie möglich auf die einzelnen Kunden zuzuschneiden. Jeder mag es, sich gesehen und anerkannt zu fühlen. 

Betreffzeile: Wähle die Betreffzeile deiner E-Mail sorgfältig aus - sie ist das Erste, was deine Kunden sehen werden und anhand dieser kleinen Zeile werden sie deine E-Mail beurteilen. Es ist mit unter das wichtigste Element deiner gesamten E-Mail! Halte deine Betreffzeile daher kurz und verwende nicht zu viele Keywords oder Satzzeichen. Versuche, bei deinen Lesern ein Gefühl der Dringlichkeit und der Neugierde zu erzeugen, um sie dazu zu bringen, deine Nachricht zu öffnen und zu lesen. Dazu kannst du Wörter wie "begrenztes Angebot", "Sonderangebot", "nur noch 24 Stunden", usw. verwenden. 

CTA: Calls to Action sind eine gute Möglichkeit, deine E-Mails zu optimieren. Sie sollten den Benutzer auf eine Seite umleiten, die Sinn macht. Hebe deine CTAs vom Rest deiner E-Mail ab! 

Bilder: Die Einbindung von Bildern in deine E-Mails macht diese interessanter und verstärkt deine Botschaft, steigert aber zusätzlich auch das Engagement und die Klickraten. Denke daran, zu überprüfen, ob deine Bilder ebenfalls auf mobilen Endgeräten richtig angezeigt werden.  

Follow-Up: Es ist wichtig, die Performance deiner E-Mail Kampagne im Auge zu behalten. Du musst auf die Öffnungsrate und die Klickrate achten. Die meisten E-Mail Kampagnen haben eine Öffnungsrate von etwa 24 % und die durchschnittliche Klickrate liegt bei 4 %. Denke zudem daran, deine Konversionsrate zu überwachen. Es wird dir dabei helfen zu erfahren, wie viele Leute auf den Link geklickt haben, den du in deiner E-Mail eingefügt hast. 

 

Wann und wie oft sollte ich E-Mails versenden?

 


Versende E-Mails nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit, sondern passe sie an deine Zielgruppe an. Was ist also die beste Zeit, um E-Mails zu versenden? Dazu gibt es  keine Standardantwort - es hängt allein von deinen Empfängern ab. Denke hierzu daran, dass dein Publikum bereits eine Menge E-Mails erhält und daher solltest du  sicherstellen, dass deine E-Mails nicht in all den anderen verloren geht. Abhängig von deinem Produkt, deiner Dienstleistung oder deiner Zielgruppe ist es vielleicht keine gute Idee, eine E-Mail mitten in der Nacht oder am Sonntagmorgen zu versenden. Laut verschiedener Studien sind die besten Tage zum Versenden von E-Mails dienstags und donnerstags. Die Tageszeit zum Versenden hingegen sollte am besten an die Arbeitszeiten deiner Abonnenten angepasst werden. Laut einer weiteren Studie haben E-Mails die höchste Öffnungsrate um 8 Uhr morgens, 13 Uhr mittags oder 17 Uhr abends. Wenn deine Zielgruppe keine regelmäßigen Arbeitszeiten haben sollte, wäre es von Vorteil, wenn du sie kennenlernst und die Sendezeiten an ihre Bedürfnisse anpasst. 

Aber wie oft solltest du dein Publikum kontaktieren?  

Berücksichtige, dass Kunden in den ersten Tagen am engagiertesten sind, ihr Interesse kann daher als Kurve betrachtet werden, die steil und recht schnell abfällt! 

Im Allgemeinen neigen Verbraucher dazu, nach ein paar Tagen das Interesse an Dingen, die eine Handlung erfordern, zu verlieren. Wenn sie in diesen wenigen Tagen nicht aktiv werden, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie es in Zukunft tun werden. Deshalb ist es wichtig, die ersten Tage zu nutzen, wenn ihr Interesse noch groß ist! 

Vor diesem Hintergrund ist es am sinnvollsten, einen Kunden in den ersten 3 - 4 Tagen nach der Anmeldung häufiger zu kontaktieren. Auch tägliche E-Mails sind in dieser Phase kein Problem!

 

Was ist somit die beste Lösung für mein E-Mail-Marketing?


Du fragst dich nun, wie du so viele E-Mails versenden kannst? Die Antwort ist einfach - du benötigst ein Werkzeug, das speziell für diesen Zweck entwickelt wurde. Es gibt viele kostenlose und kostenpflichtige E-Mail-Marketing-Tools, aus denen du je nach deinen Bedürfnissen wählen kannst. Du solltest daher prüfen, ob eine kostenlose Plattform sich in deinen Möglichkeiten zu sehr einschränkt (z. B. ob du eine bestimmte Anzahl von E-Mails in dem Paket inkludiert ist). 

Aber was genau machen diese Plattformen für dich? Du kannst damit Anmeldeformulare erstellen, automatisierte E-Mails einrichten und - ganz wichtig - A/B-Tests mit deinen E-Mails durchführen. In der Regel erhältst du detaillierte Berichte, mit denen du die Performance deiner E-Mail-Kampagnen überwachen kannst, z. B. die Öffnungs- und Klickraten. Einige Plattformen haben einen besonders guten Editor für die Gestaltung von E-Mails, andere bieten z.B. "intelligente" Vorlagen. Du solltest daher diejenige Plattform wählen, die am besten zu deinen Bedürfnissen und deinem Kundenkreis passt. Manchmal ist es zudem möglich, dass du das Programm mit deinem CMS verbinden kannst. 

Shopify Email ist zum Beispiel direkt in die E-Commerce-Plattform von Shopify integriert. Das Tool ermöglicht es dir, bis zu 2.500 E-Mails pro Monat kostenlos zu versenden. Es ist zudem besonders einfach zu bedienen und eignet sich perfekt für kleine bis mittelständische Unternehmen, die mit E-Mail-Marketing beginnen möchten. Schnell und einfach hast du alles, was du brauchst, direkt in deinem Dashboard. Du kannst Betreffzeilen und Empfänger bearbeiten, Inhalte einfügen, Bilder hochladen und sogar eine Vorschau der Anzeige auf Desktop und mobilen Endgeräten anzeigen lassen! Somit kannst du sofort damit beginnen, mit deinen Kunden in Kontakt zu treten

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