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Landinpages und Google Anzeigen optimieren

Geschrieben von Jan | 21.11.2021 12:40:00

Dieser Artikel wurde von unseren Freunden von Adwords Controlling verfasst. Hier erfährst du einen Trick wie du deine Google Ads optimierst, indem du sie mit deiner Landingpage abgleichst.

 

Wie du mehr aus Google Ads herausholen kannst

 

Am besten performt dein Ads-Konto, wenn du viele Besucher ansprichst, die genau das suchen, was deine Webseite bietet. Das hört sich einfach an und das ist es auch. Aber, Google motiviert dich, die Optimierung komplett „smart“ von deren Algorithmen durchführen zu lassen und so alle möglichen Besucher auf die Webpräsenz zu holen. Die können sich dort orientieren und bleiben oder gehen. Auf den ersten Blick sind so zwar gute Ergebnisse erzielbar. Bei genauerem Hinschauen wird jedoch meist klar, dass mit einer gezielteren Ansprache die gleichen oder bessere Ergebnisse zu geringeren Kosten erreichbar wären. 

 

Der Zusammenhang von Landingpage und Google Ads

 

Eine optimale Strategie weist von deiner Anzeige (Google Ads) genau auf den Inhalt der Landingpage. Das bedeutet beispielsweise, das die Keywords in deinen Ads ebenfalls auf der Landingpage oder Website zu finden sind auf die die Anzeige die Besucher führt.

Hier helfen Algorithmen nur bedingt und sollte mit gesundem Menschenverstand kombiniert werden. Die Qualität deiner Anzeige stellt also die Basis für eine erfolgreiche Optimierung dar. Je höher die Übereinstimmung deiner Anzeige mit den Inhalten der Landingpage ist, desto besser bewertet Google diese. Der Qualitätsfaktor steigt und die Anzeige wird von Google bevorzugt ausgeliefert. Eine gute Anzeigenqualität hat außerdem einen positiven Effekt auf die Conversion Rate, da die Erwartung der Besucher, die auf die Anzeige geklickt haben auf der Landingpage bestätigt wird.

 

Wie gleicht man Keywords, Ads und Landingpage miteinander ab? 

 

Google selbst bietet, mit dem „Optimierungsfaktor“ und den entsprechenden „Empfehlungen“ für das Ads-Konto, eine Bewertung der Kampagnen. Ein einfacher Abgleich mit den Inhalten der Landingpage ist allerdings nicht möglich.

Generell empfehlen wir, statt großen Kampagnen mit allgemeinen Anzeigen und vielen Keywords, spezialisierte Anzeigen für bestimmte Produktgruppen oder Angebote mit wenigen Keywords einzustellen. Damit bietest du Google gezielt nur eingegrenzte Keywords an, auf denen Suchanfragen und Klicks zur Abrechnung gebracht werden können.

Die Anregungen für Anzeigentexte holst du dir von den Zielseiten deiner Anzeigengruppen. Hierzu solltest du dir einen Überblick darüber verschaffen welche Keywords auf diesen Seiten häufig genannt werden und das Angebot am besten repräsentieren. Eine entsprechende SEO-Auswertung macht hier Sinn.

Gestalte deine Anzeigentexte jetzt so, dass die identifizierten Keywords sowohl in den Anzeigentiteln als auch in den Anzeigentexten erscheinen. Probiere verschiedene Anzeigen-Varianten, um zu sehen, wie du deine Zielgruppe ganz gezielt erreichst. Wir empfehlen hier drei Anzeigen pro Anzeigengruppe.

Achte darauf, dass du die identifizierten Keywords auch als Such-Keywords in der Anzeigengruppe verwendest. So stellst du sicher, dass du mit deinen Anzeigen die Personen adressierst, die das Suchen was du auf deiner Landingpage anbietest.

Um deine Landingpage mit deinen Ads automatisch abzugleichen, kannst du das Google Ads Tool von Adwords Controlling nutzen.  So wird der Qualitätswert für die Anzeigengruppen berechnet und darüber hinaus die entsprechende Landingpage analysiert.

 

Nun zeigt dir unser Partner Adwords Controlling wie sein Tool funktioniert:

Jede Anzeigengruppe hat einen eigenen Qualitätswert (AGQ), der in einer Liste gezeigt wird. Auf der rechten Seite kannst du jeweils in die Berechnung des Qualitätswertes einsteigen. 

Screenshot: Google Ads Tool – Anzeigengruppenranking

Dort siehst du dann im Detail welche Verbesserungen möglich sind. Du baust die wichtigen Begriffe der Landingpage in deine Anzeigentexte und Titel ein.

Screenshot: Google Ads Tool – Relevanz der Landingpage in Anzeigen

Jede Anzeigengruppe kann nur auf eine Landingpage verlinken. Die Anzeigengruppen werden also insgesamt mit der Zielseite verglichen. Aus AdWords fließen für jede Gruppe die Titel, der Text, die URL und die Keywords in den Vergleich ein.

Von der Website-Analyse kommt der Sichtbarkeitsindex für jeden einzelnen Begriff auf der Landingpage. Je Position auf der Webseite hat der Index einen höheren Wert. Zum Beispiel ist der Begriff in dem Titel der Webseite mehr wert als in den unteren Abschnitten.

Je nach Vorkommen der Keywords, werden die Übereinstimmungen bewertet oder die Potenziale berechnet. Aus diesem Verhältnis ermittelt das Tool einen Qualitätswert, der grafisch in einem Kreis dargestellt wird.

Screenshot: Google Ads Tool – Potenzial Anzeigengruppe

 

In der Regel findet das Google Ads Tool Begriffe auf der Website, die noch nicht in den Anzeigentexten oder -titeln vorkommen. Du erhälst diese Vorschläge je Gruppe mit den Suchworten und dem erreichbaren Sichtbarkeitsindex. Du arbeitest dich durch Deine Anzeigengruppen im Konto und schreitest in der Optimierung voran. Bei einem hohen Niveau aller Qualitätswerte der Gruppen steigt die Performance kontinuierlich.

 

Screenshot: Google Ads Tool – Vorschläge und Potenziale Anzeigengruppe

 

Fazit

 

Es hat sich gezeigt, dass die Anzeigentexte entscheidend für die Ansprache der richtigen Zielgruppe sind. Dazu sollten stets die richtigen Keywords, sowohl in den Ads als auch auf der Landingpage genutzt werden, denn diese sind essenziell für ein gutes Ranking bei Google. Um Kosten zu sparen, solltest du stets Keywords, Anzeigentexte und Landingpages aufeinander abstimmen und so deinen Kampagnenerfolg optimieren. So erreichst du günstigere Klickpreise bei bleibendem Umsatz.

 

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